Hygienic Design bei der Herstellung von flüssigen Produkten

Hohe Qualität und Produktsicherheit durch Hygienic Design

Um Produktsicherheit und gesundheitliche Unbedenklichkeit sicherzustellen, gibt der Gesetzgeber im Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) klare Vorgaben für die Herstellung von Lebensmitteln und pharmazeutischen Produkten. Das Hygienic Design von Anlagen, Maschinen und Bauteilen ist ein wichtiger Bestandteil in der Umsetzung dieser Vorgaben. Bei der Herstellung von kosmetischen Produkten, in der Biotechnologie und in der chemischen Industrie wird Hygienic Design immer wichtiger. Es stellt hohe Anforderungen an Konstruktion, Material und Oberflächen aller Anlagenteile. Bei Ruland geht es um mehr als nur die auf dem Markt verfügbaren Komponenten zu einer hygienisch einwandfreien und funktionellen Gesamtanlage zusammenzufügen. Mit unserem Know-how aus der Lebensmittel- und Pharmaindustrie kombinieren wir hohe Anlageneffizienz mit großer Betriebssicherheit. Bei der Prozessgestaltung achten wir auf rasche und wirksame Reinigbarkeit. So schaffen wir maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden, die von unserer langjährigen Erfahrung im Anlagenbau und mit aseptischen Prozessen im Hygienic Design profitieren.

Hygienic Design heißt Kontaminationsrisiken vermeiden

Design, Konstruktion und Material entscheiden über den hygienischen Zustand

Mit durchgehenden Konzepten minimieren wir die Produktkontamination durch Ablagerungen, Eindringen von Fremdstoffen oder Mikroorganismen. Hygienic Design ist immer dann erfüllt, wenn in den Anlagen ein optimaler hygienischer Zustand erreicht wird und die Anlagen eine hygienische Produktion sicherstellen. Für jeden Kunden prüfen wir individuell, welches Maß an Hygienic Design für seine Anlage notwendig ist. Bei der Konstruktion unserer Anlagen achten wir auf Oberflächenqualität, Spalten, Toträume und strömungsfreie Zonen, denn dort können Ablagerungen entstehen. Wir arbeiten mit möglichst wenigen lösbaren Verbindungen. Mit einem Endoskop stellen wir die Qualität unserer Schweißnähte sicher. Das Material der Anlagen und Anlagenkomponenten muss inert sein. Für einen Großteil unserer Anlagen setzen wir deswegen rostfreie Chrom-Nickel-Stähle ein. Die technischen Eigenschaften der Chrom-Nickel-Stähle bleiben in einem großen Temperaturspektrum stabil. Die Legierung wird dabei stets auf die Anforderungen des Kunden abgestimmt. Dabei behalten wir nicht nur die metallischen Werkstoffe im Auge, sondern auch die eingesetzten Elastomere, z. B. für Dichtungen.

Ohne Anlagen-Reinigung kein Hygienic Design

Mit Cleaning-In-Place (CIP) und anderen Verfahren zur optimalen Reinigung

Die Ruland-Prozessanlagen lassen sich bei Produktionsende oder Chargenwechsel leicht mit CIP-Anlagen und anderen Reinigungssystemen (SIP/Whirlwind) reinigen und desinfizieren. Durch dieses geschlossene System der Reinigung innerhalb der Anlage stehen die Anlagen schnell wieder für die Produktion bereit. Das Hygienic Design betrachtet darüber hinaus auch das unmittelbare Umfeld der Anlagen. Hier gilt es offene und geschlossene Prozesse zu unterscheiden. Die Bereiche außen müssen gut reinigbar sein. Alle Flüssigkeiten sollen ungehindert von Behältern, Rohrleitungen und anderen Flächen abfließen können. Das Eindringen von Flüssigkeiten, organischen Stoffen und Betriebsmitteln wird durch das Anlagendesign unterbunden.

Hygienisches Design auch für Automatisierungselemente

Die Anlagen-Steuerung überwacht den hygienischen Prozess

Auch die elektrischen Komponenten und Steuerungssysteme wählen wir nach Hygienic Design-Prinzipien aus. Produkt oder andere Stoffe können nicht eindringen. Im hygienischen Umfeld müssen Schaltschränke einfach zu reinigen sein. Auch auf den Schaltschränken dürfen sich keine Flüssigkeiten stauen. Die komplette Anlage wird kontinuierlich von einem Automatisierungssystem überwacht. Sensoren und eine intelligente Steuerung melden den jeweiligen Anlagenzustand. Über die Steuerung ist die einwandfreie, hygienische Produktion dokumentiert und Rückverfolgbarkeit sichergestellt.

Service unterstützt das Hygienic Design bei laufendem Betrieb

Durch regelmäßige Instandhaltung bleiben die Anlagen hygienisch

Schon das Design unterstützt die Instandhaltungsmaßnahmen an Hygienic Design-Anlagen. Alle Anlagenteile sind gut zugänglich. Dadurch können die Ruland-Service-Techniker Anlagenteile bei Bedarf schnell ausbauen, direkt reinigen und leicht wieder einbauen. Bei ihren Instandhaltungs- und Wartungseinsätzen überprüfen die Techniker alle Dichtungen und ersetzen defekte Teile direkt. Für einwandfreie Rückmeldungen an das Steuerungssystem werden Bauteile der Mess- und Regeltechnik regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf neu kalibriert. Die Techniker prüfen die Anlage darüber hinaus auf mögliche Leckagen und den allgemeinen äußeren Zustand. Durch Überprüfung und Reparatur auffälliger Stellen sorgen sie für eine reibungslose, hygienische Anlagenfunktion für den laufenden Betrieb.

Logo EHEDG

Sie möchten mehr über Hygienic Design wissen?

Unterschiedliche Organisationen bieten Rat und Vorgaben

Viele Organisationen bieten Ratgeber und Infos für eine hygienegerechte Umsetzung an. Detaillierte Informationen erhalten Sie auf den jeweiligen Webseiten. Als Company Member orientiert sich Ruland grundsätzlich an den Vorgaben der EHEDG (ehedg.org), der European Hygienic Engineering and Design Group. Die Richtlinien der EHEDG zum Hygienic Design sind führend, wenn es um hygienisches Design geht und entsprechen unserem Anspruch an hygienegerechten Anlagenbau. Darüber hinaus fließen Vorgaben der FDA, GMP und ISPE an Design, Konstruktion, Werkstoffwahl sowie Funktion unserer Anlagen ein. Landesspezifische Normen und Vorgaben werden berücksichtigt. Mehr darüber erfahren Sie bei unserem Vertrieb (info@rulandec.de). Sprechen Sie uns an.

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