Mischanlagen

Dosieren und Mischen für eine perfekte Qualität ohne Verluste

Mischanlagen für die Ausmischung von Lebensmitteln, Getränken und anderen Produkten mit Qualitätsanspruch: Auf die exakte Dosierung kommt es an – und auf die perfekte Vorbereitung von Feststoffen, denn schon kleine Abweichungen oder ungelöste Partikel vermindern die Qualität. Wir entwickeln neben klassischen Anlagen für die Ausmischung und Dosierung von Rohstoffen auch vollständig automatisierte Mischanlagen für den Batch- oder kontinuierlichen Betrieb. Die Software für Rohstoff-, Rezeptur- und Lagerverwaltung wurde bei uns im Haus entwickelt: Von Experten, die genau wissen, worauf es ankommt.

Homogenisatoren

Verbesserte Textur und Viskosität von Flüssigkeiten durch Homogenisieren

Vielen Flüssigkeiten werden in der Produktion Trockenstoffe zugegeben. Diese werden im Behälter über entsprechende Rührwerkzeuge dispergiert. Bei Inline-Dispergier-Maschinen werden diese Trockenstoffe automatisch eingesaugt und dispergiert.

Soll eine Feinstverteilung von Inhaltsstoffen erreicht werden und eine homogene Flüssigkeit entstehen, nutzen wir Anlagen für die Homogenisierung. Diese Homogenisierer verkleinern die Partikel der Flüssigkeit unter Druck und erlauben so eine sehr gleichmäßige Verteilung der Inhaltsstoffe. Je nach Anwendung und Anforderung setzen wir die Homogenisatoren im kalten oder heißen Produktstrom und im aseptischen Bereich ein.

Unser Portfolio „Dosieren und Mischen“

Batch-Mischanlagen / Kontinuierliche Mischanlagen / mobile Misch-Anlagen / Mischanlagen für Lebensmittel / Mischanlagen für Getränke / Mischanlagen für Aromen / Mischanlagen für pharmazeutische und chemische Produkte / Dosier-Anlagen / Feststofflöseanlagen / Homogenisatoren / Dispergieranlagen / Software für die Rohstoff-, Rezeptur- und Lagerverwaltung

Dosierung

Genaue Dosierung sorgt für gleichbleibende Produktqualität

KG

Gewicht
LH

Volumenstrom

KGH

Massenstrom

In kleine oder große Wiegebehälter wird gravimetrisch dosiert oder das Gewicht zur Qualitätskontrolle, Prozessüberwachung und Dokumentation registriert. Die Wiegebehälter satten wir mit Wiegezellen im hygienischen Design aus.

Flüssigkeiten werden je nach Genauigkeitsanforderung oder ihren chemisch-physikalischen Eigenschaften mit magnetisch-induktiven oder Massedurchflussmessern dosiert. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten. Zu einen kann die Dosierung bei einem Batchprozess in einem Behälter stattfinden. Bei einem kontinuierlichen Verfahren zum Dosieren und Mischen fließen mehrere Produktströme, die online mengen- oder massengeregelt werden, zu einem Hauptstrom zusammen, der über statische Mischer homogenisiert wird.

Direktdampfinjektion

Wie Sie mit Direktdampfinjektion die Qualität Ihrer Produkte verbessern und gleichzeitig Zusatzstoffe reduzieren.

Ob Säfte, Joghurts, Konfitüren und andere: Zahlreiche Lebensmittel enthalten Farb- und Aromastoffe. Bei Produkten, die pasteurisiert werden, wie zum Beispiel Fruchtzubereitungen, werden diese oft in den Rohansatz zugegeben. Obwohl die mikrobiologische Grundbelastung dieser Zusatzstoffe gering ist, besteht trotzdem die Gefahr einer Rekontamination bei der Zugabe nach der Pasteurisierung. Allerdings durchlaufen Zusatzstoffe den gleichen verfahrenstechnischen Prozess wie der Rohansatz und leiden während der Erhitzung durch die Temperaturbelastung. Dadurch sinkt zum einen die Qualität, zum anderen muss der Hersteller in übergroßen Mengen dosieren, damit er die gewünschten Ergebnisse erreicht.

Mögliche Alternativen wie die Sterilfiltration scheitern daran, dass Filter aufgrund von Verschleppungen bei Farb- und Aromastoffen nicht geeignet sind. Eine dedizierte Zuordnung von Filtern ist meist nicht möglich, da die Produkte und deren Zusatzstoffe so vielfältig sind. Die Ruland Dosierstation für Farb- und Aromastoffe wurde entwickelt um eine hohe Qualität im Produktionsverfahren sicherzustellen. Diese Dosierstation für Farb- und Aromastoffe gewährleistet über eine Direktdampfinjektion eine minimale thermische Kurzzeitbelastung der Zusatzstoffe. Damit bietet Ruland eine Methode, mit der der Kunde bei gleichzeitiger Reduzierung der eingesetzten Menge die Qualität verbessern kann.

Der technische Ansatz

Voraussetzung für den Einsatz dieser Technologie in der Lebensmittelproduktion ist, dass das Endprodukt Wasser bzw. Kondensat erlaubt. Denn zur erhitzenden Menge entstehen pro 10 °C Erwärmung ca. 2 % Kondensat. Bei diesem Verfahren der Farb- und Aromadosierung werden die Zusatzstoffe in einem Behälter vorgelegt und über ein mit kulinarischem Dampf gespeistes Injektionssystem innerhalb eines Sekundenbruchteils auf die entsprechende Temperatur gebracht. Auf diese Weise ist innerhalb eines Durchgangs ein Temperatursprung von ca. 70 °C möglich. So wird bei einer Ausgangstemperatur von 20 °C sofort eine Pasteurisationstemperatur von 90 °C erreicht. Sind höhere Temperaturen notwendig, werden Farb- und Aromastoffe auf bis zu 50 °C vorgewärmt, bevor der Temperatursprung erfolgt. Anschließend werden die Zusatzstoffe direkt, über eine aseptische Transferstrecke, in das kalte, aseptisch vorliegende Produkt eingespritzt. Dadurch werden diese sofort auf eine Temperatur unter dem kritischen Niveau abgekühlt. Über die Länge der Transferstrecke kann eine zusätzliche Heißhaltezeit generiert werden.

Die Dosierstation ist voll automatisiert. Durchflussmesser kontrollieren die Mengenströme exakt. Für die Farb- und Aromadosierung werden Massedurchflussmesser verwendet, da viele Aromastoffe nicht induktiv gemessen werden können. Je nach Art der verwendeten Zusatzstoffe finden auch ATEX-Anforderungen Berücksichtigung.

Somit bietet die Farb- und Aroma-Dosierstation allen Anwendern einen weiteren Baustein für ein schonendes Produktionsverfahren, kombiniert mit einem sparsamen Umgang der Produktinhaltsstoffe und hoher Produktqualität.

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